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Grillen bei Regen und so fällt dein Grillabend nicht ins Wasser

Grillen bei Regen? Mit diesen Tipps bleiben Grill, Gäste und Essen geschützt. Entdecke sichere Lösungen und Alternativen für deinen Grillabend.

17. August 2026 7 Min. Lesezeit
Grillen bei Regen

Grillen bei Regen und so fällt dein Grillabend nicht ins Wasser

Ein bisschen Regen muss das Grillen nicht verhindern. Entscheidend sind ein sicherer Standort im Freien, ein stabiler Grill mit Deckel und ein trockener Platz für deine Gäste. Bei Starkregen, Gewitter oder kräftigem Wind solltest du den Grill jedoch auslassen und auf eine sichere Alternative wechseln.

Grillen bei Regen auf einen Blick

  • Grille ausschließlich im Freien und niemals in einer Garage, Gartenlaube oder einem geschlossenen Raum
  • Stelle den Grill stabil, windgeschützt und mit ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien auf
  • Nutze möglichst einen Grill mit Deckel, damit Temperatur und Grillgut besser geschützt bleiben
  • Bereite Fleisch, Gemüse, Beilagen und Saucen vorher in der Küche vor
  • Schütze elektrische Anschlüsse vollständig vor Nässe
  • Verzichte bei Gewitter, Starkregen oder heftigen Windböen auf das Grillen
  • Halte immer einen sicheren Plan B bereit

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Wenn das Wetter endgültig nicht mitspielt, kann der Grillabend trotzdem stattfinden. In einem Grillrestaurant genießt du Steaks, Ribs oder internationales BBQ im Trockenen und musst dich weder um Kohle noch um Vorbereitung oder Abwasch kümmern. Unsere Auswahl der 10 Grillrestaurants in Berlin zeigt dir passende Adressen für American BBQ, türkischen Holzkohlegrill sowie koreanisches und japanisches Tischgrillen.

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Kann man bei Regen grillen?

Ja, bei leichtem Regen kannst du grundsätzlich grillen. Etwas mehr Vorbereitung braucht es allerdings. Der Grill muss sicher stehen, der Wind darf nicht zu stark sein und alle elektrischen Anschlüsse müssen trocken bleiben. Ein Grill mit Deckel erleichtert die Sache, weil das Grillgut geschützt bleibt und weniger Wärme verloren geht.

Anders sieht es bei Gewitter, Starkregen oder kräftigen Böen aus. Dann wird aus einem gemütlichen BBQ schnell ein unnötiges Risiko. Verschiebe den Grillabend, bereite das Essen in der Küche zu oder verlege das Treffen kurzerhand in ein Grillrestaurant.

Einen sicheren und geschützten Grillplatz finden

Ein überdachter Bereich kann bei leichtem Regen helfen. Der Grill braucht dennoch viel freie Luft und ausreichend Abstand zu Dach, Wänden und brennbaren Materialien. Ein kleiner Sonnenschirm direkt über dem heißen Grill ist keine sichere Lösung. Hitze, Funken und Fettspritzer können das Material beschädigen oder entzünden.

Besser geeignet ist ein stabiler, seitlich offener Unterstand mit guter Luftzirkulation. Stelle den Grill auf einen ebenen und nicht brennbaren Untergrund. Vergewissere dich außerdem, dass sich keine trockenen Pflanzen, Girlanden, Tischdecken oder anderen leicht entzündlichen Gegenstände in unmittelbarer Nähe befinden.

Der Wind verdient ebenfalls Aufmerksamkeit. Schon einzelne Böen können Funken verteilen, die Flamme eines Gasgrills beeinflussen oder einen leichten Grill ins Wanken bringen. Wird der Wind stärker, sollte die Glut gelöscht und das Grillen beendet werden.

Niemals in geschlossenen Räumen grillen

Bei Regen wirkt die Garage schnell wie ein praktischer Ersatz für Terrasse oder Garten. Das ist jedoch lebensgefährlich. Holzkohle- und Gasgrills dürfen weder in Wohnungen noch in Garagen, Zelten, Gartenlauben oder anderen geschlossenen Bereichen verwendet werden.

Beim Grillen kann Kohlenmonoxid entstehen. Das Gas ist unsichtbar und geruchlos. In einem geschlossenen oder unzureichend belüfteten Raum kann es sich unbemerkt ansammeln. Die Berliner Feuerwehr weist deshalb ausdrücklich darauf hin, Gas- und Holzkohlegrills ausschließlich im Freien zu verwenden.

Auch zum Auskühlen sollte ein Holzkohlegrill nicht ins Haus gestellt werden. Die Glut kann noch über viele Stunden Kohlenmonoxid freisetzen.

Ein Grill mit Deckel macht vieles leichter

Beim Grillen bei schlechtem Wetter ist ein Modell mit Deckel besonders praktisch. Es schützt Fleisch, Gemüse und andere Speisen vor Regentropfen. Gleichzeitig bleibt die Temperatur im Garraum gleichmäßiger.

Öffne den Deckel nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Jedes Nachsehen lässt Wärme entweichen und verlängert die Garzeit. Ein Grillthermometer hilft dir dabei, die Temperatur zu kontrollieren, ohne den Deckel ständig anheben zu müssen.

Gasgrills lassen sich bei wechselhaftem Wetter oft leichter regulieren als Holzkohlegrills. Wind und niedrige Außentemperaturen beeinflussen allerdings beide Varianten. Plane deshalb etwas mehr Zeit ein und beginne lieber früher als zu spät.

Grillgut und Beilagen in der Küche vorbereiten

Je weniger Arbeit draußen anfällt, desto entspannter wird der Abend. Schneide Gemüse, bereite Salate zu und fülle Saucen bereits in der Küche ab. Fleisch, Fisch und vegetarische Alternativen können vorab portioniert und mariniert werden.

Bewahre empfindliche Lebensmittel bis kurz vor dem Grillen im Kühlschrank auf. Verwende getrennte Teller und Grillzangen für rohe und bereits gegarte Speisen. Das gilt bei Sonne genauso wie bei Regen, wird im improvisierten Aufbau aber besonders leicht vergessen.

Auch Beilagen sollten geschützt stehen. Verschließbare Behälter oder Abdeckhauben bewahren Brot, Salate und Dips vor Feuchtigkeit. Gleichzeitig musst du nicht ständig alles zwischen Küche und Terrasse hin und her tragen.

Einen trockenen Platz für die Gäste schaffen

Ein geschützter Grill allein reicht nicht. Deine Gäste möchten schließlich nicht den ganzen Abend mit Jacke und Regenschirm auf der nassen Terrasse stehen. Ein Pavillon, eine großzügige Überdachung oder ein gemütlich vorbereiteter Innenbereich sorgen dafür, dass der Abend entspannt bleibt.

An kühleren Tagen helfen Decken, Sitzkissen und warme Getränke. Stelle nasse Jacken und Schirme möglichst nicht direkt neben dem Esstisch ab. So bleibt der eigentliche Essbereich trocken und gemütlich.

Ist drinnen genug Platz vorhanden, können die Gäste dort sitzen, während ausschließlich draußen gegrillt wird. Das Grillgut wird anschließend hereingebracht und gemeinsam am Tisch gegessen.

Bei Elektrogrills besonders vorsichtig sein

Ein Elektrogrill kann auf dem Balkon oder der Terrasse eine praktische Alternative zum Holzkohlegrill sein. Bei Regen ist jedoch besondere Vorsicht notwendig. Steckdose, Kabel, Stecker und Verlängerungen dürfen nicht mit Wasser in Kontakt kommen.

Verwende nur Geräte und Anschlüsse, die ausdrücklich für den Außenbereich geeignet sind. Kabel sollten nicht durch Pfützen verlaufen oder an Stellen liegen, an denen Gäste darüber stolpern können. Beachte immer die Sicherheitshinweise des Herstellers.

Bei starkem Regen oder unzureichendem Schutz solltest du den Elektrogrill nicht im Freien verwenden. Eine improvisierte Abdeckung macht den Betrieb nicht automatisch sicher.

Was tun, wenn der Regen stärker wird?

Manchmal hilft selbst die beste Vorbereitung nicht. Für diesen Fall solltest du einen Plan B haben. Viele Grillgerichte lassen sich auch in der Küche zubereiten. Grillgemüse gelingt im Backofen oder in einer Grillpfanne. Burger, Fleischspieße und Halloumi können ebenfalls auf dem Herd gebraten werden.

Oder ihr macht es euch noch einfacher und verlegt den Abend ins Restaurant. Tischgrillrestaurants erhalten sogar einen Teil des ursprünglichen Erlebnisses. Ihr sitzt gemeinsam am Tisch, bereitet das Grillgut selbst zu und müsst euch trotzdem nicht um Regen, Kohle oder Reinigung kümmern.

Wer lieber klassisches BBQ genießen möchte, kann sich für ein Restaurant mit Smoker, Holzkohlegrill oder Steakangebot entscheiden. So wird aus dem ausgefallenen Grillabend kein Kompromiss, sondern möglicherweise ein ganz neues Genusserlebnis.

Wann sollte man das Grillen absagen?

Auf das Grillen solltest du verzichten, wenn

  • ein Gewitter aufzieht
  • starke Windböen den Grill oder den Funkenflug unberechenbar machen
  • kein sicherer und ausreichend belüfteter Standort vorhanden ist
  • elektrische Anschlüsse nicht zuverlässig vor Feuchtigkeit geschützt werden können
  • der Untergrund rutschig oder nicht standsicher ist
  • die Überdachung zu niedrig oder leicht entzündlich ist

Im Zweifel geht Sicherheit vor. Das Essen lässt sich anders zubereiten, der Grillabend verschieben oder das Treffen ins Restaurant verlegen.

Grillen bei Regen ohne Stress

Leichter Regen muss einem gelungenen BBQ nicht im Weg stehen. Mit einem sicheren Standort, einem Grill mit Deckel und guter Vorbereitung kann der Abend trotzdem stattfinden. Ungemütlich wird es meist erst dann, wenn sich niemand um einen trockenen Platz, warme Speisen oder einen vernünftigen Plan B gekümmert hat.

Bei Starkregen, Sturm oder Gewitter sollte der Grill jedoch kalt bleiben. Statt den Abend komplett abzusagen, könnt ihr euch einfach grillen lassen. Welche Küche und welches Konzept am besten zu euch passen, erfahrt ihr in unserem Überblick über 10 Grillrestaurants in Berlin.

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